Linola – Pflegeprodukte zur Anwendung bei trockener, entzündeter und zu Juckreiz neigender Haut.
Die Haut, das größte Organ des Menschen, ist die äußere Hülle des menschlichen Körpers. Diese besitzt eine natürliche Schutzfunktion, indem sie den Körper vor Austrocknung sowie vor dem Eindringen von Schadstoffen und Krankheitserregern schützt. Dabei wehrt die Haut mögliche Eindringlinge mit einer nur 0,01 mm starken Hornschicht ab. Erreicht wird dies unter anderem dadurch, dass sich die Hornschicht innerhalb einer Zeitspanne von ungefähr einem Monat erneuert. So gleicht sie den Verlust von Zellen aus, die fortwährend abgerieben werden. Darüber hinaus besitzt die Hornschicht eine feste, ziegelförmige Struktur, bei der die vielen Hornzellen durch Lipide (Fette) miteinander verbunden sind. Diese natürliche Schutzbarriere, bewahrt die Haut vor übermäßigem Wasserverlust und verhindert das Eindringen von schädlichen Substanzen aus der Umwelt.
Werden aber die Strukturlipide nicht ausreichend gebildet oder sogar entfernt, z. B. durch übermäßige Hautreinigung, lösen sich die Hornzellen voneinander und die Barriere wird durchlässig. Die Folge ist eine rissige, raue und trockene Haut, die verstärkt zu Entzündungen, Juckreiz und Ekzemen neigt, wie z. B. bei Altershaut oder Neurodermitis. Um Barrierestörungen sowie einen Mangel im Fett- und Feuchtigkeitshaushalt trockener Haut zu beseitigen, ist eine ständige Pflege erforderlich.
Dafür gibt es eine Vielzahl von Pflegeprodukten, die speziell für trockene Haut entwickelt wurden. Ziel der Anwendung sollte es sein, die fehlenden Lipide (Fette) und Feuchthaltefaktoren (Urea) zu ersetzen, um den Zustand der Haut zu normalisieren.
Der Hersteller Dr. August Wolff GmbH & Co. KG hat zur Pflege trockener Haut, die Linola Präparate entwickelt. Ausgewählte Linola-Produkte sind:
• Linola Fett
Die Linola Fett Creme eignet sich zur Behandlung von Hauterkrankungen auf trockener Haut und zur unterstützenden Anwendung bei leichten bis mittelschweren Formen des atopischen Ekzems (Neurodermitis) im subakuten bis chronischen Stadium.
Linola Fett enthält als Wirkstoff ungesättigte Fettsäuren. Da trockene Haut schuppig, leicht reizbar und rissig ist, können verstärkt Hautausschläge (Ekzeme) und Entzündungen auftreten. Äußerlich angewendet, wirken die ungesättigten Fettsäuren in den oberen Hautschichten. Diese verbessern die Barrierefunktion der Haut, was den Juckreiz und die Entzündungen lindert. Das Hautbild wird insgesamt ebenmäßiger und glatter.
Hinweise: Linola Fett darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegenüber ungesättigten Fettsäuren (C18:2–Fettsäuren), Erdnuss oder Soja, Wollwachs, Cetylstearylalkohol, Butylhydroxytoluol oder einem der sonstigen Bestandteile von Linola Fett besteht. Besondere Beschränkungen in der Anwendung während der Schwangerschaft bestehen nicht. In der Stillzeit sollte Linola Fett nicht im Brustbereich angewendet werden, damit der Säugling keine Cremebestandteile mit der Muttermilch aufnimmt. Werden bei der Anwendung von Linola Fett gleichzeitig andere Arzneimitteln bzw. wurden diese bis vor kurzem eingenommen, ist der Arzt oder Apotheker zu informieren, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Nebenwirkungen: Treten eine der nachfolgend aufgeführten Nebenwirkungen auf, ist Linola Fett nicht weiter anzuwenden. Gleichzeitig ist es erforderlich einen Arzt möglichst umgehend aufzusuchen. Selten kann Erdnussöl örtlich begrenzte Hautreaktionen (z.B. Kontaktdermatitis) oder schwere allergische Reaktionen hervorrufen. Häufig treten örtlich begrenzte Hautreaktionen (z.B. Kontaktdermatitis) mit Rötung und Brennen oder Juckreiz der Haut auf. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen den Alltag erheblich beeinträchtigt oder Nebenwirkungen auftreten, die nicht in der Gebrauchsinformation angegeben sind.
• Linola Milch
Linola Milch wurde speziell für die tägliche Basispflege aller Formen trockener und beanspruchter Haut entwickelt. Linola Milch verfügt über einen Fettgehalt von 35 Prozent und enthält den wertvollen Inhaltsstoff Distelöl, welcher die Regeneration der Haut unterstützt. Darüber hinaus liegen die enthaltenden Öle in einer speziell für trockene Haut geeigneten Wasser in Öl-Emulsion vor. Diese bildet um die Hornzellen einen wasserabweisenden und schützenden Fettfilm aus. Dadurch wird eine weitere Austrocknung vermieden und gleichzeitig der Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut normalisiert.
Linola Milch ist auch geeignet zur Anwendung bei Neurodermitis, Schuppenflechte und Abnutzungs- oder Austrocknungsekzemen, sofern der Arzt das Präparat als therapiebegleitende Basispflege empfohlen hat.
• Linola Gamma
Die Linola Gamma Creme wird angewendet zur Besserung der Beschwerden trockener Haut im akuten und chronischen Stadium sowie zur Wiederherstellung der Feuchtigkeit und zur Beseitigung von Hautrauhigkeit.
Linola Gamma enthält als Wirkstoff Nachtkerzensamenöl. Arzneilich wird das aus den Samen gewonnene fette Öl genutzt. Dieses ist besonders reich an Ölsäure, Linol- und Gamma-Linolensäure.
Hauptsächlich wegen der Gamma-Linolensäure hat das Nachtkerzenöl eine positive Wirkung auf die Wiederherstellung des Feuchtigkeitsgehaltes der Haut. Deshalb ist es auch zur Anwendung bei trockenen Hauterkrankungen geeignet.
Hinweise: Linola Gamma darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Nachtkerzensamenöl oder einem der sonstigen Bestandteile. Die Creme sollte während der Schwangerschaft nur nach Rücksprache mit dem Arzt und nach dessen Anweisung angewendet werden. In der Stillzeit ist darauf zu achten, dass Linola Gamma nicht im Brustbereich aufgetragen wird, um zu vermeiden, dass der Säugling die Creme mit dem Mund aufnimmt. Linola Gamma kann von Erwachsenen, Kindern und älteren Menschen verwendet werden. Nachtkerzensamenöl kann möglicherweise zur Verdeutlichung einer verborgenen Temporallappenepilepsie führen, insbesondere bei schizophrenen Patienten oder Personen, die Antiepileptika wie z.B. Phenothiazine einnehmen. Da keine Daten über die Aufnahme von Nachtkerzensamenöl aus Linola Gamma in den Körper vorliegen, sollte die Anwendung bei Personen, die Antieleptika nehmen oder eine Epilepsie in der Vorgeschichte aufweisen, sorgsam kontrolliert werden. Während der Anwendung von Linola Gamma sollte eine gleichzeitige intensive UV-Bestrahlung (z.B. Solarium, Sonnenbäder) der behandelten Hautflächen vermieden werden. Die Creme soll nicht nahe der Augen und nicht auf verletzter Haut aufgetragen werden, da die Creme dort ein Brennen hervorrufen kann.
Nebenwirkungen: Gelegentlich kann Linola Gamma ein kurzes Brennen der behandelten Haut hervorrufen. Sehr selten kann eine Überempfindlichkeitsreaktion der Haut (allergisches Kontaktekzem) möglicherweise auch verzögert, auftreten. Sehr selten kann Nesselausschlag mit Bläschen- und Quaddelbildung (Urticaria) auftreten. Führt Linola Gamma jedoch zu länger anhaltenden Hautirritationen oder werden Nebenwirkungen beobachtet, die nicht in der Gebrauchsinformation aufgeführt sind, sollten diese dem Arzt oder Apotheker mitgeteilt werden.
• Linola Urea
Linola Urea zur Behandlung trockener Haut, z.B. bei Neurodermitis oder Altershaut, Behandlung von Ichthyosen (Fischschuppenkrankheit).
Die Linola Urea Creme enthält den Wirkstoff Harnstoff. Durch seine keratinlösende Wirkung, lockert Harnstoff die Hornschicht auf und beschleunigt das Abschuppen, wodurch die Verhornung der Haut verringert wird. Die Haut wird weicher und bekommt einen höheren Feuchtigkeitsgehalt. Darüber hinaus wirkt Harnstoff juckreizstillend.
Hinweise: Linola Urea darf nicht angewandt werden bei Überempfindlichkeit gegen Propylenglycol, Cetylalkohol oder Phenoxyethanol (Konservierungsmittel) oder einen der sonstigen Inhaltstoffe des Produktes. Die Creme sollte nicht angewendet werden zur Behandlung aufgekratzter (exkoriierter), akuter Hautentzündungen und nicht großflächig bei Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Niereninsuffizienz. Linola Urea soll nicht mit den Augen und den Schleimhäuten in Berührung gebracht werden. Da keine Hinweise auf Risiken bekannt sind, kann Linola Urea während der Schwangerschaft und Stillzeit angewandt werden. Durch den Harnstoff von Linola Urea kann bei anderen äußerlich auf der Haut angewandten Arzneimitteln die Freisetzung von Wirkstoffen und deren Eindringen in die Haut verstärkt werden. Dies ist insbesondere von Corticosteroiden, Dithranol und 5-Fluorouracil bekannt. Zur Anwendung von Linola Urea bei Kindern liegen keine Erfahrungen vor.
Nebenwirkungen: Sehr selten können Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut (z.B. allergische Reaktionen) auf die Bestandteile von Linola Urea auftreten. Eine Reizung der Haut (z.B. Rötung, Juckreiz, Brennen) durch Harnstoff ist insbesondere möglich, wenn akut entzündliche Hautzustände mit Linola Urea behandelt werden. Beim Auftreten einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte die Behandlung unterbrochen und ein Arzt aufgesucht werden. Treten Nebenwirkungen auf, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, sollten diese dem Arzt oder Apotheker mitgeteilt werden.
Weitere Informationen zu Linola bietet die Produktseite des Herstellers (www.linola.de). Alle aufgeführten Linola – Produkte sind in der Apotheke und Versandapotheke erhältlich.
Die Haut, das größte Organ des Menschen, ist die äußere Hülle des menschlichen Körpers. Diese besitzt eine natürliche Schutzfunktion, indem sie den Körper vor Austrocknung sowie vor dem Eindringen von Schadstoffen und Krankheitserregern schützt. Dabei wehrt die Haut mögliche Eindringlinge mit einer nur 0,01 mm starken Hornschicht ab. Erreicht wird dies unter anderem dadurch, dass sich die Hornschicht innerhalb einer Zeitspanne von ungefähr einem Monat erneuert. So gleicht sie den Verlust von Zellen aus, die fortwährend abgerieben werden. Darüber hinaus besitzt die Hornschicht eine feste, ziegelförmige Struktur, bei der die vielen Hornzellen durch Lipide (Fette) miteinander verbunden sind. Diese natürliche Schutzbarriere, bewahrt die Haut vor übermäßigem Wasserverlust und verhindert das Eindringen von schädlichen Substanzen aus der Umwelt.
Werden aber die Strukturlipide nicht ausreichend gebildet oder sogar entfernt, z. B. durch übermäßige Hautreinigung, lösen sich die Hornzellen voneinander und die Barriere wird durchlässig. Die Folge ist eine rissige, raue und trockene Haut, die verstärkt zu Entzündungen, Juckreiz und Ekzemen neigt, wie z. B. bei Altershaut oder Neurodermitis. Um Barrierestörungen sowie einen Mangel im Fett- und Feuchtigkeitshaushalt trockener Haut zu beseitigen, ist eine ständige Pflege erforderlich.
Dafür gibt es eine Vielzahl von Pflegeprodukten, die speziell für trockene Haut entwickelt wurden. Ziel der Anwendung sollte es sein, die fehlenden Lipide (Fette) und Feuchthaltefaktoren (Urea) zu ersetzen, um den Zustand der Haut zu normalisieren.
Der Hersteller Dr. August Wolff GmbH & Co. KG hat zur Pflege trockener Haut, die Linola Präparate entwickelt. Ausgewählte Linola-Produkte sind:
• Linola Fett
Die Linola Fett Creme eignet sich zur Behandlung von Hauterkrankungen auf trockener Haut und zur unterstützenden Anwendung bei leichten bis mittelschweren Formen des atopischen Ekzems (Neurodermitis) im subakuten bis chronischen Stadium.
Linola Fett enthält als Wirkstoff ungesättigte Fettsäuren. Da trockene Haut schuppig, leicht reizbar und rissig ist, können verstärkt Hautausschläge (Ekzeme) und Entzündungen auftreten. Äußerlich angewendet, wirken die ungesättigten Fettsäuren in den oberen Hautschichten. Diese verbessern die Barrierefunktion der Haut, was den Juckreiz und die Entzündungen lindert. Das Hautbild wird insgesamt ebenmäßiger und glatter.
Hinweise: Linola Fett darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegenüber ungesättigten Fettsäuren (C18:2–Fettsäuren), Erdnuss oder Soja, Wollwachs, Cetylstearylalkohol, Butylhydroxytoluol oder einem der sonstigen Bestandteile von Linola Fett besteht. Besondere Beschränkungen in der Anwendung während der Schwangerschaft bestehen nicht. In der Stillzeit sollte Linola Fett nicht im Brustbereich angewendet werden, damit der Säugling keine Cremebestandteile mit der Muttermilch aufnimmt. Werden bei der Anwendung von Linola Fett gleichzeitig andere Arzneimitteln bzw. wurden diese bis vor kurzem eingenommen, ist der Arzt oder Apotheker zu informieren, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Nebenwirkungen: Treten eine der nachfolgend aufgeführten Nebenwirkungen auf, ist Linola Fett nicht weiter anzuwenden. Gleichzeitig ist es erforderlich einen Arzt möglichst umgehend aufzusuchen. Selten kann Erdnussöl örtlich begrenzte Hautreaktionen (z.B. Kontaktdermatitis) oder schwere allergische Reaktionen hervorrufen. Häufig treten örtlich begrenzte Hautreaktionen (z.B. Kontaktdermatitis) mit Rötung und Brennen oder Juckreiz der Haut auf. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen den Alltag erheblich beeinträchtigt oder Nebenwirkungen auftreten, die nicht in der Gebrauchsinformation angegeben sind.
• Linola Milch
Linola Milch wurde speziell für die tägliche Basispflege aller Formen trockener und beanspruchter Haut entwickelt. Linola Milch verfügt über einen Fettgehalt von 35 Prozent und enthält den wertvollen Inhaltsstoff Distelöl, welcher die Regeneration der Haut unterstützt. Darüber hinaus liegen die enthaltenden Öle in einer speziell für trockene Haut geeigneten Wasser in Öl-Emulsion vor. Diese bildet um die Hornzellen einen wasserabweisenden und schützenden Fettfilm aus. Dadurch wird eine weitere Austrocknung vermieden und gleichzeitig der Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut normalisiert.
Linola Milch ist auch geeignet zur Anwendung bei Neurodermitis, Schuppenflechte und Abnutzungs- oder Austrocknungsekzemen, sofern der Arzt das Präparat als therapiebegleitende Basispflege empfohlen hat.
• Linola Gamma
Die Linola Gamma Creme wird angewendet zur Besserung der Beschwerden trockener Haut im akuten und chronischen Stadium sowie zur Wiederherstellung der Feuchtigkeit und zur Beseitigung von Hautrauhigkeit.
Linola Gamma enthält als Wirkstoff Nachtkerzensamenöl. Arzneilich wird das aus den Samen gewonnene fette Öl genutzt. Dieses ist besonders reich an Ölsäure, Linol- und Gamma-Linolensäure.
Hauptsächlich wegen der Gamma-Linolensäure hat das Nachtkerzenöl eine positive Wirkung auf die Wiederherstellung des Feuchtigkeitsgehaltes der Haut. Deshalb ist es auch zur Anwendung bei trockenen Hauterkrankungen geeignet.
Hinweise: Linola Gamma darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Nachtkerzensamenöl oder einem der sonstigen Bestandteile. Die Creme sollte während der Schwangerschaft nur nach Rücksprache mit dem Arzt und nach dessen Anweisung angewendet werden. In der Stillzeit ist darauf zu achten, dass Linola Gamma nicht im Brustbereich aufgetragen wird, um zu vermeiden, dass der Säugling die Creme mit dem Mund aufnimmt. Linola Gamma kann von Erwachsenen, Kindern und älteren Menschen verwendet werden. Nachtkerzensamenöl kann möglicherweise zur Verdeutlichung einer verborgenen Temporallappenepilepsie führen, insbesondere bei schizophrenen Patienten oder Personen, die Antiepileptika wie z.B. Phenothiazine einnehmen. Da keine Daten über die Aufnahme von Nachtkerzensamenöl aus Linola Gamma in den Körper vorliegen, sollte die Anwendung bei Personen, die Antieleptika nehmen oder eine Epilepsie in der Vorgeschichte aufweisen, sorgsam kontrolliert werden. Während der Anwendung von Linola Gamma sollte eine gleichzeitige intensive UV-Bestrahlung (z.B. Solarium, Sonnenbäder) der behandelten Hautflächen vermieden werden. Die Creme soll nicht nahe der Augen und nicht auf verletzter Haut aufgetragen werden, da die Creme dort ein Brennen hervorrufen kann.
Nebenwirkungen: Gelegentlich kann Linola Gamma ein kurzes Brennen der behandelten Haut hervorrufen. Sehr selten kann eine Überempfindlichkeitsreaktion der Haut (allergisches Kontaktekzem) möglicherweise auch verzögert, auftreten. Sehr selten kann Nesselausschlag mit Bläschen- und Quaddelbildung (Urticaria) auftreten. Führt Linola Gamma jedoch zu länger anhaltenden Hautirritationen oder werden Nebenwirkungen beobachtet, die nicht in der Gebrauchsinformation aufgeführt sind, sollten diese dem Arzt oder Apotheker mitgeteilt werden.
• Linola Urea
Linola Urea zur Behandlung trockener Haut, z.B. bei Neurodermitis oder Altershaut, Behandlung von Ichthyosen (Fischschuppenkrankheit).
Die Linola Urea Creme enthält den Wirkstoff Harnstoff. Durch seine keratinlösende Wirkung, lockert Harnstoff die Hornschicht auf und beschleunigt das Abschuppen, wodurch die Verhornung der Haut verringert wird. Die Haut wird weicher und bekommt einen höheren Feuchtigkeitsgehalt. Darüber hinaus wirkt Harnstoff juckreizstillend.
Hinweise: Linola Urea darf nicht angewandt werden bei Überempfindlichkeit gegen Propylenglycol, Cetylalkohol oder Phenoxyethanol (Konservierungsmittel) oder einen der sonstigen Inhaltstoffe des Produktes. Die Creme sollte nicht angewendet werden zur Behandlung aufgekratzter (exkoriierter), akuter Hautentzündungen und nicht großflächig bei Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Niereninsuffizienz. Linola Urea soll nicht mit den Augen und den Schleimhäuten in Berührung gebracht werden. Da keine Hinweise auf Risiken bekannt sind, kann Linola Urea während der Schwangerschaft und Stillzeit angewandt werden. Durch den Harnstoff von Linola Urea kann bei anderen äußerlich auf der Haut angewandten Arzneimitteln die Freisetzung von Wirkstoffen und deren Eindringen in die Haut verstärkt werden. Dies ist insbesondere von Corticosteroiden, Dithranol und 5-Fluorouracil bekannt. Zur Anwendung von Linola Urea bei Kindern liegen keine Erfahrungen vor.
Nebenwirkungen: Sehr selten können Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut (z.B. allergische Reaktionen) auf die Bestandteile von Linola Urea auftreten. Eine Reizung der Haut (z.B. Rötung, Juckreiz, Brennen) durch Harnstoff ist insbesondere möglich, wenn akut entzündliche Hautzustände mit Linola Urea behandelt werden. Beim Auftreten einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte die Behandlung unterbrochen und ein Arzt aufgesucht werden. Treten Nebenwirkungen auf, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, sollten diese dem Arzt oder Apotheker mitgeteilt werden.
Weitere Informationen zu Linola bietet die Produktseite des Herstellers (www.linola.de). Alle aufgeführten Linola – Produkte sind in der Apotheke und Versandapotheke erhältlich.

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